Geh doch hin, wo der Pfeffer wächst!

In der Würze liegt das Geheimnis der Gesundheit

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Die entzündungshemmende Ernährung nach Dr. Wolfgang Feil ist unser derzeitiges Blogthema.

Erinnern wir uns an die fünf Punkte, mit denen sich diese Ernährungsweise zusammenfassen lässt:

  1. Kohlehydrate weitestgehend einsparen.
  2. Fettschlau essen mit viel Omega-3-Fettsäuren und wenig Omega-6-Fettsäuren.
  3. Wenig Fleisch essen und wenn dann nur aus extensiver Weidehaltung.
  4. Dafür möglichst viel Gemüse und mäßig Obst verzehren.
  5. Täglich hohe Dosen von Gewürzen und frischen Kräutern zu sich nehmen.

Wer den äußerst spannenden und unterhaltsamen Vortrag von Dr. Wolfgang Feil in meiner Praxis erlebt hat, staunte nicht schlecht, als der Ernährungswissenschaftler nacheinander mehrere Löffel Tomatenmark, extrascharfen Senf und scharfen Meerrettich konsumierte, gefolgt von einigen getrockneten Chilischoten und einer Hand voll frischem Basilikum. Was nach Show klingt, hat einen soliden wissenschaftlichen Hintergrund, speziell was den Konsum der Chilischoten angeht. Das darin enthaltene Capsaicin hemmt die Funktion der Schmerzrezeptoren im Körper und kann so schmerzlindernd und entspannend wirken. Nicht zuletzt deshalb vertreibt Feil auch eine spezielle Schmerzsalbe mit Chili, die vor allem unter Sportlern beliebt ist. Gleichzeit fördert Chili die Bildung körpereigener Endorphine und die, das weiß jeder, machen gute Laune.

Kräuter und Gewürze allgemein wirken im Körper entzündungshemmend und schaffen so – wir erinnern uns an die letzten Blogthemen – das richtige Milieu, in dem sich zum Beispiel Knorpel regenerieren können. Zusätzlich zu der entzündungshemmenden Wirkung hat jedes Kraut und jedes Gewürz eigene spezifische Wirkungen. Kurkuma etwa stärkt die Hirnstrukturen. Zimt unterstützt den Glukosestoffwechsel und Koriander entgiftet. Senf ist ein Alleskönner: Die enthaltenen Senföle stärken das Immunsystem und schützen den Körper vor freien Radikalen. Die schwefelhaltigen Aminosäuren des Senfes schützen vor Arthrose. Grundsätzlich gilt: Je schärfer der Senf, umso besser. Speziell süßer Senf enthält zu viel Zucker. Zwei- bis dreifach konzentriertes Tomatenmark hat einen hohen Lycopingehalt, der speziell auf Herz und Muskeln antioxidativ wirkt. Meerrettich ist immunstärkend und unterstützt den Knorpelstoffwechsel. Ingwer gehört in jede gute Küche, nicht nur weil er magenberuhigend ist. Gingerole senken Entzündungsvorgänge im Körper und stärken das Immunsystem. Zu guter Letzt sorgt der Wirkstoff Piperin in schwarzem Pfeffer dafür, dass der Körper bis zu zehnmal mehr Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann. Da wird der Spruch: „Geh doch hin, wo der Pfeffer wächst!“ zur veritablen Gesundheitsempfehlung.

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Auf Grundlage aktueller Erkenntnisse zu Wirkstoffen in Gewürzen hat Dr. Feil ein Rezept für einen Gewürzquark entwickelt, den man problemlos drei bis fünfmal in der Woche prophylaktisch zu sich nehmen kann. Dabei vermischt man

250 g Quark mit
1 Teelöffel Kurkuma,
½ Teelöffel Zimt,
etwas gemahlenem Pfeffer,
1 Teelöffel Ingwer und
2 Teelöffel Speiseleinöl.

Wer es süß mag, kann etwas Honig und /oder süße frische Beeren hinzufügen. Übrigens kann man auch Meerrettich, Tomatenmark und scharfen Senf problemlos in die tägliche Küche integrieren, z. B. als zusätzliche Zutat in Salatdressings.

© Dr. Wolfgang Feil

Die Ernährungspyramide nach Dr. Feil mit weitergehenden Details gibt es im Internet unter: www.dr-feil.com/dr-feil-strategie.

Buch - Arthrose und Gelenk Schmerzen Überwinden

In unserer Praxis bekommen Sie das Buch „DIE DR. FEIL STRATEGIE – Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden“, außerdem eine Auswahl aus dem Dr. Feil Nährstoff-Sortiment.


Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: Dr. Wolfgang Feil; https://stock.adobe.com/de/ © Ji images, © Dionisvera

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