Fettschlau essen – was ist das?

Die Ernährungsregeln nach Dr. Feil – Teil 2

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Die entzündungshemmende Ernährung nach Dr. Wolfgang Feil ist das Thema, das ich Ihnen heute im Detail ans Herz legen will.

Erinnern wir uns an die fünf Punkte, mit denen sich diese Ernährungsweise zusammenfassen lässt:

  1. Kohlehydrate weitestgehend einsparen.
  2. Fettschlau essen mit viel Omega-3-Fettsäuren und wenig Omega-6-Fettsäuren.
  3. Wenig Fleisch essen und wenn dann nur aus extensiver Weidehaltung.
  4. Dafür möglichst viel Gemüse und mäßig Obst verzehren.
  5. Täglich hohe Dosen von Gewürzen und frischen Kräutern zu sich nehmen.

Thema Kohlehydrate. Wer es mit der Feil“schen Ernährung ernst nimmt, sollte weitestgehend auf Brot, Nudeln und Reis verzichten … oder Getreidealternativen wählen, die es längst nicht mehr nur im Biomarkt, sondern auch beim normalen Bäcker gibt: Urgetreide wie Dinkel oder Emmer sind Weizen und Roggen stets vorzuziehen.

Bei Feil gilt nicht, Fett generell zu meiden, sondern auf die Art der Fette zu schauen. „Fettschlau“ isst, wer statt Sonnenblumenöl (hoher Omega-6-Wert) Kokosöl (hoher Omega-3-Wert) verwendet. Selbst Butterschmalz ist kein Problem, da laut Feil der Cholesterinwert nur wenig mit der Ernährung zu tun hat. Abzuraten ist von Margarine, weil es ein hochgradig industriell bearbeitetes Produkt ohne jeden wertvollen Inhaltsstoff ist. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren bringen dagegen fette Fische aus nachhaltiger Zucht. Besonders entzündungshemmend wirken Makrele und Hering, weil sie hohe Omega-3-Fettsäurewerte aufweisen. Auch Leinöl, das Dr. Feil selbst täglich zu sich nimmt, und Walnüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren.

Wobei wir bei einem sehr wichtigen Punkt sind. Dr. Wolfgang Feil empfiehlt keine streng vegetarische oder gar vegane Kost. Wer Fleisch konsumieren will, sollte das mäßig tun und auf die Tierart, vor allem aber die Art der Haltung achten. Das Fleisch von Weiderindern enthält sehr viel weniger entzündungsfördernde Arachidonsäure als das von Tieren aus der intensiven Stallhaltung. Gleichzeitig liefert Weiderindfleisch wertvolles Eiweiß und hochwertige Fettsäuren. Das selbe gilt natürlich für alle anderen Tiere: Ihr Fleisch sollte möglichst aus freilaufender Zucht stammen.

Vermeiden sollte man dagegen Wurstwaren aller Art, denn sie sind nicht nur hochverarbeitet, sondern enthalten auch gesundheitsschädliches Nitritpökelsalz. Mit vielen anderen Ernährungsberatern ist sich Dr. Feil einig, dass einen Großteil des Speiseplans Gemüse und Salat ausmachen sollte. Obst allerdings sollte weniger oft genossen werden, weil es einen hohen Zuckergehalt aufweist. Grundsätzlich wirken borreiche Lebensmittel entzündungshemmend wie Pfirsiche, Gurke oder Zucchini. Und dann noch eine gute Nachricht für alle Schleckermäuler: Täglich 20 Gramm dunkle (!) Schokolade sind gesund! Was es mit den hohen Dosen Gewürze auf sich hat, erkläre ich im nächsten Blog.

© Dr. Wolfgang Feil

Die Ernährungspyramide nach Dr. Feil mit weitergehenden Details gibt es im Internet unter: www.dr-feil.com/dr-feil-strategie.

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Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: Dr. Wolfgang Feil; https://stock.adobe.com/de/ © Ingus Evertovskis

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