Wie aktive Patienten uns glücklich machen

Auch Therapeuten müssen in der eigenen Mitte sein

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In den letzten beiden Wochen habe ich die schwierige Situation vieler Physiotherapeuten geschildert. Aber es geht nicht darum, zu jammern, sondern für sich selbst eine Lösung zu finden.

Welche Lösungen gibt es?

Ich habe in meiner Praxis einen Roll-Up entworfen mit der Fragestellung „Sind Sie der richtige Patient für uns“? Als Antwort werden auf dem Roll-Up vier Eigenschaften des idealen Patienten angegeben.

  1. Der Patient sollte verstehen, dass er Eigenverantwortung hat.
    Nur im Team zusammen kann eine Gesundung gelingen. Der Therapeut erklärt, führt, begleitet – der Patient setzt um.
  2. Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe an. Das Ziel ist es, dass der Patient in die eigene Kraft kommt und unabhängig von Therapeut und Arzt wird.
    Dazu bieten wir die entsprechenden Werkzeuge an.
  3. Der Patient sollte verstehen, wie wichtig es ist, dass ursächlich behandelt wird, damit ein Ergebnis mit Nachhaltigkeit entwickelt werden kann.
  4. Wir behandeln Menschen, keine Maschinen, deshalb haben wir einen ganzheitlichen Ansatz. Wir beziehen in unsere Behandlung Körper, Geist und Seele mit ein.

Diese Werte zeigen klar die aktive Rolle des Patienten auf. Durch diese klare Darstellung ziehen wir immer mehr diesen Patiententyp an und schützen uns vor sogenannten Energieräubern.

Wir geben Patienten auch Übungen für zu Hause mit. Während der weiteren Behandlungen überprüfen wir, ob diese Übungen regelmäßig durchgeführt werden und demonstrieren klar die aktive Rolle des Patienten.

Patienten, die keine Übungen machen, bekommen keine Termine mehr. Durch diese klare Vorgehensweise haben wir auch einen größeren Therapieerfolg und ziehen weitere Patienten mit dem oben beschriebenen Profil an. Eine klare Positionierung ist entscheidend für den Erfolg und macht dadurch eigene Ressourcen frei und baut das eigene Selbstwertgefühl auf.

Das Fazit:

Ich kann nur bestimmte Arbeitsaufträge (Missionen) erfüllen, wenn ich als Therapeut selbst in der eigenen Kraft bin. Wir Therapeuten sind sehr anfällig, unsere Kraft zu verlieren.

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Die Ursachen liegen oftmals in bestimmten Glaubenssätzen, die uns auch veranlasst haben, eine entsprechende Berufswahl zu treffen. Unsere Systeme und die ausufernde Bürokratie, lassen wenig Zeit für Reflektionen. Hier liegt eine große Gefahr, dass viele Therapeuten aus diesem Hamsterrad mit Namen Alltag nicht mehr ausbrechen können.

Das eigene Energiepotenzial zu erhöhen und sein Bewusstsein zu erweitern, sind gute Lösungsmöglichkeiten, sich vor dem Helfersyndrom zu schützen, damit wir Therapeuten unsere Mission mit Energie und Freude umsetzen können.

Dafür  gibt es viele Wege wie Meditation und andere energetische Möglichkeiten. In seinen Gastartikeln vom 18., 25. August und 1. September diesen Jahres beschreibt Dr. Joe Dispenza, welche Möglichkeiten dafür offen stehen.

Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: https://stock.adobe.com/de/ © kamasigns, © auremar

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