Mit lebenslangem Lernen sein Potenzial entfalten

Warum im Alltag Flexibilität und positives Denken wichtig sind

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Das Finale meiner Artikelreihe über die Grundsätze unserer Firmenkultur steht heute an. Nach den Punkten „Kommunikation“, „Von den besten Lernen“ und „Gemeinschaftssinn vor Eigeninteresse“ möchte ich über lebenslanges Lernen in einer Kultur der Potenzialentfaltung und über Flexibilität schreiben.

Wir leben in einer Zeit, in der der Wandel auf jeder Ebene eine Dimension der Geschwindigkeit erreicht hat, die viele Menschen überfordert. Vor 40 bis 50 Jahren übten die Menschen meist ein Leben lang den selben Beruf aus. Heute gibt es Berufe, die sehr populär sind, in denen man viel Geld verdient und die es vor fünf bis zehn Jahren noch gar nicht gab. Nicht nur deshalb ist lebenslanges Lernen so wichtig geworden.

In meinen früheren Unternehmen bekamen die Teamkollegen bereits in den neunziger Jahren ein Fortbildungsbudget in vierstelliger Höhe. Zu dieser Zeit bezahlte ich Fortbildungskosten im Jahr von über 70.000 D-Mark. Nicht nur fachliche Fortbildungen wurden unterstützt, sondern auch Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung.

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Meiner Meinung nach sind die Investitionen in die eigene Gesundheit, in die eigene Persönlichkeitsentwicklung und in den eigenen Vermögensaufbau die besten Investitionen.

Wer sich heute nicht mehr weiterentwickelt, wird verlieren. Deshalb ist in unserer Praxis „das lebenslange Lernen“ Grundvoraussetzung, um erfolgreich arbeiten und leben zu können. Meine Aufgabe ist es, für das Team, aber auch für die Patienten Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das entsprechende Potenzial entfaltet werden kann.

Flexibilität ist dabei unabdingbar.

In der heutigen Zeit der ständigen Änderungen, ist es für uns wichtig, dass wir entsprechend schnell auf den Bedarf des Patienten reagieren.

Es gibt Zeiten, in denen wir mit Therapeuten oder auch im Anmeldebereich unterbesetzt sind. Patienten brauchen jedoch Termine. Die Bereitschaft, Überstunden zu machen oder seine Arbeitszeiten anzupassen, ist auch hier erforderlich.

Wie ist die Reaktion, wenn eine Kollegin länger krank ist? Wie wird das kompensiert? Hier entscheidet sich, ob Einzelinteresse oder Gemeinschaftsinteresse im Vordergrund steht.

Wie steht es mit der eigenen Resilienz, wenn Überstunden anstehen? Wie ist meine eigene Lebensführung? Bin ich ausgeglichen, wie ist mein Energielevel, bin ich bereit und flexibel auf diese Herausforderungen zu reagieren? Das sind typische Fragen, die uns im Alltag immer wieder begegnen. Wer ist dabei unser gefährlichster Gegner? – Negative Gefühle jeder Art, denn sie binden Kraft, die wir für solche Situationen brauchen.

Damit keine negativen Gefühle (über einen längeren Zeitraum) auftreten, ist ein Kommunizieren unserer Praxiswerte, die ein Bestandteil der Unternehmenskultur sind, von Anfang an notwendig.

Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: https://stock.adobe.com/de/ © Olivier Le Moal, © fotomek

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