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Schlechtes Laufwetter? – Gibt es nicht!

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Leben ist Bewegung. Die russische Ärztin Galina Schatolova wurde einmal gefragt, welches Verkehrsmittel sie für das beste hält. Sie antwortete ohne zu zögern: den Hundeschlitten. Der einfache Grund ist der, dass der Kutscher zuweilen häufiger neben dem Schlitten herlaufen muss, als er auf ihm zu sitzen kommt.
Er bewegt sich, also lebt er, weil die Bewegung die unabdingbare Eigenschaft alles Lebenden ist. Schatalova unterscheidet zwei Formen der Bewegung: einmal die äußere Bewegung wie z.B. Gehen oder Laufen und die innere Bewegung. Die innere Bewegung sorgt für das Funktionieren des Organismus und die Energieversorgung des Muskelgewebes, welches wir für die äußere Fortbewegung brauchen.

Beim von ihr entwickelten System der natürlichen Gesundungist die Bewegung nicht weniger wichtig, als die artgerechte Ernährung, die richtige Atmung und Abhärtung.
Auf die Frage, mit was soll man beginnen, gibt sie folgenden Tipp:
„Beginnen Sie mit allem gleichzeitig!“
Zum Thema Bewegung empfiehlt sie:
„Ziehen Sie einen leichten, bequemen Sportanzug an und laufen Sie los. Bewegen Sie sich, damit Ihr Energiezentrum einen Anstoß bekommt, vollwertig zu arbeiten, damit alle Prozesse des Organismus in Gang gehalten werden.“

Eine bessere Art der Bewegung als das Laufen kennt sie nicht.

Das Laufen kann jedoch nutzbringend oder eher nachteilig ausgeführt werden. Wichtig ist, das man leicht, locker und frei läuft und seinem Körper die optimalen, natürlichen Reize für die Gesundheit gibt.
Das ist ein Grund, warum wir uns in unserem Geh- und Lauftreff faszienbetont bewegen, regelmäßige Pausen nach Jeff Galloway einlegen und am Ende mit Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie Übungen die Restspannungen im Körper abbauen.

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Keine Angst vor Hitze und Kälte

Im Alltag kommt es häufig vor, dass die Menschen das Laufen bei Regen, Hitze, Wind oder Kälte gerne ausfallen lassen. Gerade dieses Abhärten ist für eine natürliche Gesundheit sehr wichtig. Der moderne Mensch ist von der Zivilisation absolut verweichlicht. Das Temperatur-spektrum, in dem er sich wohl fühlt, beträgt gerade mal sieben bis acht Grad Celsius von plus 15 bis plus 22/23 Grad Celsius. Viele Menschen bleiben in ihrer Behaglichkeitszone und schonen sich übermäßig.

Das richtige Leben findet jedoch außerhalb der Komfortzone statt.

Fehlen Reize wie Hitze, Kälte, Wind usw., reagiert der Körper und schwächt sein Immunabwehrsystem. Es ist beispielsweise längst bekannt, dass hagere Menschen Hitze besser vertragen als übergewichtige Menschen.

Galina Schatolova wurde oft gefragt, in welchem Alter man mit der Abhärtung beginnen soll. Bei dieser Frage verwies sie als Beispiel immer auf die Bewohner Jakutiens. Egal, ob die Sonne scheint oder 38 Grad Kälte herrscht, kein einziger Jakute träge eine Mütze. Und wie härten sie ihre kleinen Kinder ab?
Sie tragen sie ins Freie, graben ein Loch in den Schnee und legen den nackten Säugling hinein. Er hat noch einen rosa Nabel, ganz in Verband eingehüllt und er schreit herzergreifend, aber man lässt ihn eine Weile im Schnee liegen. Die Abhärtung ist nicht der letzte Grund dafür, dass die Jakuten im Schnitt 100 Jahre leben.

Ich kenne genügend Patienten, die durch Abhärtungsmaßnahmen, so gut wie nie krank sind und ein proaktives gesundes Leben führen.

Deshalb kann ich nur jeden Menschen motivieren, nicht nur bei schönem Wetter zu gehen oder zu laufen, sondern dies auch bei Wind, Kälte oder Hitze zu tun. Natürlich muss man all diese Aktivitäten langsam aufbauen und steigern. Aber der Einsatz lohnt sich. Es gibt kein schlechtes Geh- oder Laufwetter. Es ist nur eine Sache der optimalen Ausrüstung für das momentane Wetter.
Gehen und Laufen kann man bei jedem Wetter. Die Gesundheit wird es Ihnen danken.

Wer mehr von Galina Schatolva zum Thema „Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit“ wissen möchte, dem empfehle ich ihr Buch „Wir fressen uns zu Tode„.

Wir fressen und zutode
ISBN: 978-3442142224
Galina Schatolva

Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: https://stock.adobe.com/de/ © eyeQ; © ARochau

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