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Elektronen Teil 07: Beta-Glucane sind die gesunden Schwestern des Zuckers

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Liebe Leserinnen und Leser,

im letzten Blog haben wir uns intensiv mit den Themen Wasser und Salz unterhalten. Heute geht es beim 9-Punkte-Programm von Helmuth Matzner um einen sehr gesunden Verwandten des Zuckers, den pflanzlichen Ballaststoff Beta-Glucan. Schon der Grieche Hippokrates von Kos (460-370 v. Chr.), der als Urvater aller Mediziner gilt, wusste um das Geheimnis des Zunderschwamms, einer Baumpilzart, für Gesundheit, Schönheit und Vitalität. Die Verwendung des Zunderschwamms geht 10.000 Jahre in die Geschichte zurück. Auch der berühmte Gletschermann Ötzi, hatte ihn bei seiner Wanderung dabei. In fast allen Kulturen wurde und wird der Zunderschwamm als Medizinprodukt verwendet. Er gilt als wundheilfördernd, blutstillend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und immunmodulierend.

Was ist ein Glucan?

Ein Glucan ist ein Vielfachzucker, ein natürlich vorkommendes Kohlenhydrat.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Glucanverbindungen:

  1. Alpha-Glucane (Stärke/Zucker)
  2. Beta-Glucane (Faserstoffe, die als „Nahrung für den Darm” wichtig sind)
    Während die Darmzellen Alpha-Glucane mit Hilfe von Bakterien und Enzymen in einzelne Zuckermoleküle spalten, können Beta-Glucane das nicht.
    Man bezeichnet Beta-Glucane auch als Faserstoffe, denn sie bilden im Darm richtige Fäden – wie ein Spinnrad Baumwolle spinnt.

Diese Faserstoffe braucht der Darm zur Nahrung. Die gesunden Darmbakterien ernähren sich von diesen Faserstoffen (Beta-Glucane). Fehlen diese Faserstoffe, dann nehmen die gesundheitsschädigenden Bakterien überhand und belasten beziehungsweise schädigen den Darmbereich.Darum ist es wichtig, dass man Beta-Glucane in der Ernährung in Form von viel Gemüse und Obst und/oder als Nahrungsergänzung zu sich nimmt.

Bei einer Mangelversorgung (wenig energiegeladene Elektronennahrung) nehmen die Glukosemoleküle (Zucker) überhand. Dann kommt es oftmals zu einer Verätzung der Epithelzellen im Darm. Das bedeutet, der Sauerstoff, der nun in einem Übermaß vorhanden ist, reißt aus den Epithelzellen des Darms Elektronen heraus. Chronische Entzündungen können Krankheiten in diesem Bereich wie Morbus Crohn, Darmkrebs oder Colitis ulcerosa fördern. Deshalb ist die starke Reduzierung einer glucosehaltigen Kost (Alpha-Glucane – die überwiegend in Getreideprodukten wie Brot, Brötchen, Pizzateig, Nudeln, Mehlspeisen, Klöße enthalten sind) anzuraten.

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Die Darmgesundheit wird heute endlich als eminent wichtig anerkannt, wird aber noch von den meisten Menschen im Alltag unterschätzt. Dr. Bernhard Jensen formulierte dies sehr treffend: Jedes Organ, jede Drüse und jede Zelle im Körper wird durch den Zustand des Darms beeinflusst.

Was hat sich hier in der Praxis sehr bewährt? Der Zunderschwamm ist ein ausgezeichneter Beta-Glucan-Lieferant. Die feine, braune Konsistenz des Zunderschwamms wird in reichlich Wasser eingerührt und morgens oder abends getrunken, um den Darm zu unterstützen, die Darmwand zu kitten und die Darmbakterien mit Nahrung zu versorgen.

Mit 76 Prozent Ballaststoffen ist der Zunderschwamm besonders faserstoffreich. Im Vergleich dazu hat Gemüse 9 Prozent Ballaststoffe und ein Roggenmischbrot 6 Prozent Ballaststoffe.

Wie Alpha-Glucane Arthrosepatienten helfen können, darum geht es im nächsten Blog.

Bleiben Sie gesund und neugierig!

Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: https://de.123rf.com/ © bbgreg, © drmicrobe

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