Faszientraining – sinnvoll auch für Sportler?

Unterschied zwischen Leistungs- und Hobbysportler beachten

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Ist Faszientraining auch für Sportler sinnvoll? Zunächst muss man einmal unterscheiden, um welchen Sportler geht es hierbei?

  • Ist es ein Sportler, bei dem monotone Bewegungsabläufe wie z. B. beim Rennradfahren oder beim Laufen im Vordergrund stehen?
  • Oder geht es um Sportler, die wie z. B. Turner, Tänzer oder Kletterer, die viele unterschiedliche variantenreiche Bewegungsabfolgen bei der Ausführung ihres Sports integriert haben?
  • Sind es Sportler, die ein- bis dreimal in der Woche trainieren, oder Leistungssportler, die fast täglich trainieren und im Profigeschäft regelmäßig ihre Wettkämpfe bestreiten?

Thema Leistungssport

Faszientraining wird in beiden Bereichen ( Leistungs- und Freizeitsport) seit einigen Jahren experimentiert und durchgeführt. Für gesicherte Aussagen ist es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings zu früh.
Meist wird unter Faszientraining das Ausrollen mit sogenannten Foamrolls und bestimmte Ergänzungsübungen verstanden. Für den Leistungssport geht man heute, nach anfänglicher Begeisterung, immer weiter von der Arbeit mit den Foamrolls ab.
Der Großteil der Verletzungen im Leistungssport liegt in den kollagenen Strukturen. Wir können davon ausgehen, dass die Bindegewebe von Sportlern durch das sportartspezifische Training häufig bis an die Belastungsgrenze gereizt werden. Zusätzliche Reize auf die Faszien mittels der Foamrolls könnten nachteilig wirken.

Mein Kommentar dazu:

Das Ausrollen verschiebt Flüssigkeiten im Gewebe. Die ergänzenden Übungen sind meist zu kurz und passiv (passive Dehnungen) und erreichen überwiegend die Muskulatur. Bei den meisten Bewegungsabläufen werden sogenannte Restspannungen aufgebaut. Um diese zu löschen und aktiv die Architektur des Gewebes positiv und nachhaltig zu verändern, ist ein systematisches Bewegungstraining erforderlich, dass auf die Bewegungsvielfalt abzielt.

Dieses Bewegungstraining für die Faszien sollte Ansteuerungsimpulse (Propriozeption) und Kräftigungsimpulse beinhalten, wobei der Muskel und die Faszien in Länge gespannt sind und Abspeicherungsimpulse beinhalten, damit eine gewisse Nachhaltigkeit gewährleistet werden kann.
Das einzige Bewegungstraining das aus unserer Sicht dies gewährleisten kann, ist Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie. Aus eigener Erfahrung als Läufer kann ich nur sagen, seit ich Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie aktiv praktiziere, haben sich meine Laufleistungen deutlich verbessert und die Regeneration beschleunigt.

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Thema Freizeit- und Fitnesssport

Der Einsatz der Foamrolls bei Hobby- oder Freizeitsportlern mit eingeschränktem Körpergefühl hingegen bewirkt durch das Stimulieren der Sensoren oftmals wahre Wunder. Oft sagen die Sportler nach dem Training, ich fühle mich leichter oder lockerer.

Mein Kommentar dazu:

Neben den Foamrolls kann ich für diese Zielgruppe ebenfalls ein Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie Training wärmstens empfehlen.
Oft werden neben Faszientraining Behandlung mit Tai-Chi oder Qigong, Rolfing, Osteopathie, FDM nach Typaldos oder Triggerpunkt-Behandlungen empfohlen. Das sind alles gute Behandlungs- bzw. Bewegungskonzepte. Aber ich kenne kein Bewegungstraining, dass wie Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie mit wenig Zeitaufwand einen derart großen Nutzen für Leistungs- und Hobbysportler und auch Nichtsportler bietet.

Unser Buchtipp zur Thema Faszien:

Faszien Fitness
ISBN: 978-3868834833
Robert Schleip und Johanna Bayer


Ihr Hubert Brüderlein

Grafikquelle: © Hubert Brüderlein; https://stock.adobe.com/de/ © ra2 studio

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